Traumawandel

Stille – Schwelle – neuer Raum

Ich möchte euch von einer Begegnung/einer Stunde in meiner Praxis berichten.

Eine mir gut vertraute Klientin kam zu mir und berichtete von ihren schlaflosen Nächten. Nach der letzten Begegnung sind ihr diese 3 Worte gekommen – Stille, Schwelle und neuer Raum.

Sie sprach von der Stille – dem nichts tun und einfach sein dürfen. Diesem Zwischenraum, der in der Stille und mit der Berührung in der Stunde entsteht.

Sie sprach von der Schwelle, ihrem Schmerzpunkt, der sich in der Behandlung zeigt. Ein Zucken und Rucken, ein sich wegdrehen wollen und auch herbeirufen. Ein Öffnen. Diese Einladung des Körpers an die Energie sich neu auszurichten so das neue Räume entstehen können.

Sie sprach von dem neuem Raum, der sich öffnet. Eine Verbindung von oben bis unten, von Kopf bis Fuß. Ein Gefühl von ganz sein und Kraft spüren.

Lange Jahre der Schlaflosigkeit, nächtliches Aufwachen mit diesem Zucken. Auf der ewigen Suche nach dem Warum? Und nun – diese Einladung ihres Körpers zur Verbindung, zum ganz sein. Dies zu spüren öffnet einen neuen Raum. Eine Raum in dem es sich gut anfühlen darf, wo die Suche aufhört und das Sein beginnt. Durch ihre spirituellen Praxis weiss sie schon lange, das sie die Hüterin des Raumes ist – nun auch für ihren Eigenen. Ich bin zutiefst dankbar für diese Begegnung und es erfüllt mich sehr Zeugin sein zu dürfen.

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