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Logo Susanne Zeidler

Das Wort Trauma ist immer präsenter in unserem Leben. Nicht zuletzt durch die vielen geflüchteten Menschen, die in unserem sicheren Land Zuflucht suchen. Doch – was bedeutet es traumatisiert zu sein?

Ein wesentliches Merkmal ist eine zu schnelle oder zu lang andauernde Belastung (Bedrohung), als das ein Mensch sie aushalten kann. Unser Gehirn entwirft dann ein Notfallprogramm, damit wir die Situation überleben können. Nun gibt es unterschiedliche Arten von Traumata. Die sogenannten Schocktraumen sind leicht nachvollziehbar. Ein Unfall, gewaltsame Übergriffe oder gar Krieg und Naturkatastrophen.


Was nicht so geläufig ist sind die Entwicklungstraumen. Frühe traumatische Erfahrungen, wie sie die meisten von uns mehr oder weniger stark erfahren haben, beeinträchtigen unsere Fähigkeit mit anderen in Kontakt zu sein. Für ein Kleinkind ist es eine lebensbedrohliche Situation, alleine gelassen zu werden und damit traumatisierend. Keinen Kontakt zu seiner Bezugsperson zu haben wurde lange nicht als Trauma verstanden. Langsam erst wird klar, das die schwersten Verletzungen bei Menschen auftreten, wenn sie in ihrer Kindheit keine verlässliche Bezugsperson haben. Das Nichtzustandekommen einer sicheren Bindung in der frühen Kindheit beeinträchtigt die Fähigkeit, negative Emotionen zu regulieren stark.


Traumatisierung ist somit ein Thema, was viele Menschen betrifft und es betraf keiner großen Katastrophe um die Lebendigkeit eines Menschen einzuschenken.